Wie wirkt Yoga?

Beim vegetativen Nervensystem muss man zwischen 2 verschiedenen Arten im menschlichen Körper unterschieden: Der Sympathikus und Parasympathikus.
Das sympathische Nervensystem, ist allgemein als „Kampf und Flucht“ System bekannt. Deswegen bewirkt es, dass der Blutdruck steigt, die Atemfrequenz sich beschleunigt und Stresshormone den Körper überschwemmen. Damit wurde der Körper früher auf den Kampf gegen gefährliche Tiere vorbereitet. Heutzutage wird das sympathische Nervensystem in stressigen Situationen, z.B. im Straßenverkehr oder Büro aktiv. Bei übermäßiger Stimulation dieses Systems, können gesundheitliche Folgen wie Migräne, Geschwüre oder Herzerkrankungen zur Folge haben.

Das parasympathische Nervensystem ist dem entgegengesetzt und senkt den Blutdruck und verlangsamt den Atem. Wenn das Blut nicht mehr sofort in den Muskeln gebraucht wird, fließt es in andere Systeme, zuständig für Verdauung, Fortpflanzung, Drüsen- und Immunsystem. Es wird in Regenerationsphasen aktiv und z.B. durch die Atemübungen (Pranayama) beim Yoga trainiert. Genau das fördert das parasympathische Nervensystem, was zu Entspannung, Regeneration und Heilung führt. 
Selbst wenn du nur einmal pro Woche Yoga machst, hat das schon eine Auswirkung auf Balance und Stärke des Körpers. Als Yogi arbeitet man nicht mit Gewichten wie z.B. im Fitnessstudio. Durch das arbeiten mit dem eigenen Körpergewicht, lernt man sich selbst erst richtig kennen. Dadurch entwickelt sich ein Balancegefühl und mehr Kraft, welche wir in den Alltag mitnehmen können. So lassen sich auch alltägliche Aufgaben viel besser meistern.  
Das Immunsystem beschreibt die Fähigkeit des Körpers gegenüber Infektionen und Umweltgiften Antikörper bilden zu können. Wir brauchen ein starkes Immunsystem, um mit Bakterien aller Art zurechtzukommen. Genauso wie viele andere Sportarten auch, stärkt Yoga das Immunsystem. Sowohl bei den Asanas, als auch während der Meditation konzentrierst du dich voll und ganz auf deinen Körper und deine Atmung. Dadurch kommt Dein Geist zur Ruhe. Der Fokus liegt auf dem Hier und Jetzt und Momente aus der Vergangenheit oder der Zukunft, die Dich stressen oder Dir Sorgen bereiten, werden unwichtig. Es geht darum, dass sich ständig drehende Gedankenkarussell anzuhalten und negativen Gedanken weniger Bedeutung zu geben.

Durch diese geistige Ruhepause erlangst Du eine optimistischere Grundeinstellung und gute Laune. Die geistige Gesundheit, die Du durch Yoga dauerhaft erhältst, hilft Deinem Immunsystem enorm, weil dein Körper besser mit Stress umgehen kann und genug Energie für ein funktionierendes Immunsystem hat.



Quellennachweis:
www.asanayoga.de
www.gesundheit-blog.at